1983 - 1997

Unter Kapellmeister Willi Steinfort setzte sich der Konzertaufschwung immer weiter fort. So gelten als absolute Höhepunkte die musikalische Gestaltung einer Rundfunksendung über das Schützenwesen im Deutschlandfunk im November 1983, sowie erfolgreiche Konzerte für die deutsche Krebshilfe im Jahr 1985 und die Einladung zum Kanzlerfest 1990.

Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens 1986, spielte der Musikverein »Frohsinn« Norf unter Mitwirkung des Grenadier-Tambourcorps Rheinklänge eine Schallplatte mit dem Titel »Volkstümliche Neusser Schützenklänge« ein.

Bundeskanzlerfest 1990 in Bonn

Am 10. März 1991 wurde Günter Steinfort, als Nachfolger von Willi Steinfort, auf der Jahreshauptversammlung zum ersten Kapellmeister gewählt. Die offizielle Übergabe des Dirigentenstabes erfolgte dann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 65-jährigen Bestehen des Musikvereins »Frohsinn« Norf im Sommer 1991. Von diesem Zeitpunkt an trat Willi Steinfort ins zweite Glied zurück und bekleidete wieder das Amt des zweiten Kapellmeisters.

1991 erschien unter der Leitung des "neuen" Kapellmeisters die CD »Volkstümliche Schützenklänge II«, weitere fünf Jahre später dann Teil III.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Tonträger hatte der im Februar 1999 viel zu früh verstorbene Hubert Menzen. Er verstand es selbst dem größten Skeptiker eine »Frohsinn« Norf CD zu verkaufen.

In der Festschrift zum 60-jährigen Bestehen gab Amtsdirektor Willi Kühn der Hoffnung Ausdruck, dass es gelingen möge, bald ein eigenes Vereinsgebäude zu errichten. Ermöglicht wurde der Wunsch durch die Stadt Neuss, fast zehn Jahre später.

Dem Musikverein wurde es gestattet, einen Raum im Gymnasium Norf zu nutzen. Dieser wurde von den Musikern selbst ausgebaut und zu dem Musikerheim gemacht, das es heute ist. Die Bauarbeiten mussten selbstverständlich finanziell unterstützt werden und auf diesem Weg gilt unser Dank natürlich den Handwerkern und den Sponsoren.

Mit Errichtung des Musikerheims blühte auch die Jugendausbildung wieder neu auf. Während der 70er und Anfang der 80er Jahre erlebte die Jugendarbeit unter dem zweiten (und damit Jugend-) Kapellmeister Theo Piel seine Blütezeit. Zum Norfer Schützenfest bildeten die Jugendlichen dann eine eigene Abteilung. Als Peter Kronenberg dann die Leitung der Jugendkapelle übernahm, führte auch er diese Tradition weiter.

Auf der Jahreshauptversammlung 1997 trat Willi Steinfort von seinem Amt als zweiter Kapellmeister zurück und wurde einstimmig von der Versammlung unter stehenden Ovationen zum Ehrenkapellmeister gewählt.